Das Wichtigste aus 1971 – Greenpeace, Honecker und Frauenwahlrecht in der Schweiz – Rolling Stones bis Alice Coltrane

Dies ist das Jahr in dem in Kanada die Umweltorganisation Greenpeace gegründet wird. Die Menschen in den USA sind immer weniger an der Fortsetzung des Vietnamkrieges interessiert, und als die New York Times Geheimdokumente über den Krieg veröffentlicht, will Präsident Nixon dies verhindern, scheitert aber vor den Gerichten.

In Deutschland berichtet der Stern erstmals über Abtreibung. In Ägypten wird der Assuan Staudamm eröffnet, die Astronauten der Apollo 14 Mission landen als Dritte auf dem Mond – das wird langsam also auch langweilig. In der Schweiz bekommen Frauen erstmals das Wahlrecht und in der DDR wird Erich Honecker Nachfolger von Walter Ulbricht und im Vier-Mächte Abkommen wird der geteilte Status Berlin’s für die kommenden Jahrzehnet zementiert. Die Sechziger sind nun definitiv vorbei, und mit Ihnen ist die naive Hoffnung auf eine bessere Welt verschwunden. Gene Vincent und Doors Sänger Jim Morrison sterben. 1971 folgt dem Vorjahr darin, dass wieder etliche ikonische „Klassiker“ der Rockmusik erscheinen – klar, die Bands und Musiker wissen ja nichts von meiner strengen Trennung nach Erscheinungsjahr. Die Stones, Led Zeppelin, The Who, John Lennon – sie Alle veröffentlichen Alben, die später als ihre definitive Leistungen angesehen werden. Und ihre Klasse rührt unter anderem daher, dass sie die Naivität der Mitt- bis End-Sechziger gegen eine weit düsterere Sicht getauscht haben. Das Album hat die Single nun endgültig als wichtigstes Medium abgelöst. Das zeigt sich inzwischen sogar im Soul, wo Marvin Gaye und Sly Stone das Albumformat perfekt nutzen. ’71 weiten sich einige musikalische Horizonte, in diesem Jahr blühen Genres wie Singer/Songwriter, Folk, Country und Southern Rock weiter auf, genau wie Progressive- und Kraut-Rock, Soul und die alte Tante Jazz, der mit Rock zu Fusion verschmilzt oder spirituell wird (Alice Coltrane, Pharoah Sanders). Wer also die altbekannten Klassiker nicht mehr hören mag, der muß nicht lange suchen um weniger bekannte, aber kaum weniger gute Alben zu finden. Und auch Elvis rafft sich zu einem letzten wirklich gelungenen Album auf.. Und noch ist es so, dass die Charts voller Musik sind, die doch recht erinnernswert ist – ein riesiger Unterschied zu den Zuständen ab Mitte der Siebziger (bis heute). Dennoch werde ich gut verkaufte Produkte wie Andrew Lloyd Webber’s Jesus Christ Superstar oder die singenden Geschwister The Osmonds nicht beachten – macht denen ja Nichts…

The Rolling Stones
Sticky Fingers

(Rolling Stone Rec., 1971)

Cover – na ja, natürlich Andy Warhol. Nur echt mit richtigem Reißverschluss

Die Stones hatten mit Let It Bleed und Beggars Banquet die 60er grandios abgeschlossen, sich ’71 von Decca und insbesondere deren terminlichen Vorgaben getrennt und ihr eigenes Label gegründet. Die Musik auf ihrem ersten Studiowerk der 70er allerdings verdüsterte sich deutlich unter dem Einfluß von Drogen und unter dem Eindruck der gewalttätigen Auswüchse bei der Katastrophe von Altamont, bei der drei Zuschauer vor den Augen der Band umgebracht wurden. Dazu kam, dass die Alben zuvor schnell und unmittelbar aufgenommen worden waren, die Songs von Sticky Fingers aber hatten sich über einen längeren Zeitraum angesammelt. Die Band leistete sich nun, da sie auf dem eigenen Label veröffentlichen konnten, den Luxus einer längeren Periode zwischen Songwriting und Aufnahme. Das Cover des neuen Albums ließ man vom hippen Andy Warhol entwerfen, die Musik, in verschiedenen Studios in England und den USA mit diversen handverlesenen Gastmusikern (Ry Cooder, Billy Preston, Nicky Hopkins etc) aufgenommen, war langsamer, sumpfig-blueslastig und bekam durch Keith Richards Freundschaft mit dem Ex-Byrds Musiker und Americana-Pionier Gram Parsons dezente Country-Anklänge. Der größte Hit des Albums („Brown Sugar“) wurde zum Klassiker, „Wild Horses“ und „Dead Flowers“ stehen als unironische Country-Musik da, „Sister Morphine“ ist eine schockierende Überdosis-Story (der Text stammt von Jaggers Freundin Marianne Faithful, die konnte da aus dem eigenen Erfahrungsschatz schöpfen…) und „Moonlight Mile“ bekommt durch Paul Buckmasters grandiose String-Arrangements eine abgründige Tiefe. Kurz: Mit Sticky Fingers legten die Stones die Messlatte für die Konkurrenz und auch für sich selbst verdammt hoch – so hoch,dass sie sie später kaum noch zu überspringen vermochten. Es ist eines jener Alben, die man zu Recht zeitlos nennen kann…. ähnlich wie…

The Who
Who’s Next

(Polydor, 1971)

Design – John Kosh – Designer für Apple Records

Der legendäre Cover Shoot der Band, die sich kollektiv die Reissverschlüsse hochzieht nachdem sie gegen einen Monolithen gepinkelt hat, ist natürlich genial infantil, und gibt dem lustigen Wortspiel Who’s Next Raum und Sinn. Aber es gab da noch einen dritten Grund auf einen Monolithen zu pinkeln: Pete Towshend hatte eigentlich eine Science Fiction Oper geplant, ein opulentes Doppelalbum mit dem geplanten Titel Lifehouse, war aber an den Kosten, terminlichen Schwierigkeiten, dem eigenen Anspruch mit dazugehörigem Nervenzusammenbruch gescheitert. So beschloß er, die besten Songs des gescheiterten Mammutwerks mit ein paar zusätzlichen neuen Songs zu vermischen und das Ganze als „normales“ Album zu veröffentlichen. Und wenn es je ein Album geschafft hat eine Brücke zwischen dem Bombast des Prog-Rock und der reduzierten Intensität des Punk zu schlagen, dann ist das wohl Who’s Next. Jeder Song scheint mit sich selbst zu ringen, was eine ungeheure Spannung erzeugt. Townshend wollte neue Sounds, holte den Geiger Dave Arbus von East of Eden dazu, um bei „Baba o‘ Reilly“ mit zu fiedeln und hatte in der Zwischenzeit den extrem teueren und neuen Synthesizer entdeckt, der den muskulösen Songs wenn nötig eine ungewohnte Textur verlieh. Seine Mitstreiter waren in Bestform und die Balance zwischen Balladen und wirklich LAUTEN Rockern war perfekt. Besagtes „Baba O’Reilly“, „Won’t Get Fooled Again“, und vor allem „Behind Bue Eyes“ sind Songs für die Ewigkeit …..und mit diesem Meisterwerk hatte Townshend auch noch die passende Antwort auf das fantastische Album der Rivalen von den Stones. Und dass er an einer weiteren Rock Oper gescheitert war, machte ja auch Nichts – als nächstes kam ja Quadrophenia.

The Who
Meaty, Beaty Big and Bouncy

(Track, Rel. 1971)

Eigentlich sollte das Album The Who Looks Back heißen. Die vier Burschen sind NICHT The Who als KInder

Aber erst einmal konnte sich der Fan vergewissern, dass diese großen Songs nicht aus dem Nichts kamen. Eingedenk des beachtlichen kommerziellen Erfolges von Who’s Next veröffentlichte die Plattenfirma zum Weihnachtsgeschäft nämlich die Compilation Meaty, Beaty, Big and Bouncy. Solche Hit-Sammlungen sind normalerweise nicht der Erwähnung wert, sind oft Geldmacherei ohne Sinn… aber bei The Who war es klug, diese erste Compilation zu kaufen. Die hatten nämlich zunächst – wie bis ca. ’66/’67 bei den meisten britischen Bands üblich – diverse Hit-Singles nicht auf den Alben zweit-verwertet. Und so kam man nun – auf einem Longplayer versammelt – in den Genuss von Brechern wie „I Can’t Explain“ und „Substitute“. Ja – auch „My Generation“ war dabei. Und auch „The Kids Are Allright und „A Legal Matter“ vom Debüt. Und „Pinball Wizard“ musste anscheinend auch nochmal verwertet werden. Aber immerhin erfolgte die Zusammenstellung durch Pete Townshend, er setzte sich auch mit der Song-Reihenfolge gegen seinen Manager durch – das Album ist also vom Künstler autorisiert – und die Dichte an großen Songs ist natürlich gewaltig. Bis auf „Boris the Spider“ – übrigens von John Entwistle für den schwachen My Generation Nachfolger A Quick One geschrieben – war praktisch jeder Track mal in den Charts gewesen. Dass man nun auch „The Seeker“ hören konnte, dass man „Anyway Anyhow Anywhere“ mit seinem erstaunlich avantgardistischen Schluss auf LP bekam, war und ist den Erwerb dieses Albums wert. Und übrigens: Meaty. Beaty, Big and Bouncy sind Nicknames der Bandmitglieder. Meaty war Sänger Roger Daltrey, Beaty war Drummer Keith Moon, Big war Bassist John Entwistle und Bouncy natürlich der gerne über die Bühne springende Pete Townshend.

Led Zeppelin
s/t (auch IV oder Zoso)

(Atlantic, 1971)

Design Coordination – Graphreaks Ltd. in
Zusammenarbeit mit Jimmy Page

Zunächst einmal: Led Zeppelin IV (wie die LP in Ermanglung eines Titels gemeinhin genannt wird) gehört – genau wie die beiden vorher beschriebenen Alben – zu den Ikonen der Rockmusik, und das ist der Grund warum dieses Album seinen exponierten Platz auf diesen Seiten hat. Es ist ein – wenn nicht DAS archetypische Heavy Metal Album der frühen Siebziger, denn hier verbanden die vier Superstars von Led Zeppelin majestätischen Hard Rock, Blues und epischen Folk zu der Musik, die in den folgenden Jahren mit dem Begriff Heavy Metal belegt werden sollte. Hunderte von Epigonen würden sich von diesem Album – und von der hier ausgelebten Liebe Robert Plants zu Mystizismus und Okkultem – beeinflussen lassen. Dabei hat IV objektiv betrachtet neben einigen sehr guten Songs durchaus seine Längen. Die Folk-Ballade „The Battle of Evermore“ wird durch den Gesang von Sandy Denny veredelt „Rock and Roll“ ist klischeehaft, aber ungemein kraftvoll. Am bekanntesten – und inzwischen leider im Classic-Rock Radioprogramm zu Tode gedudelt, ist natürlich „Stairway to Heaven“. Es ist ein Song, der als gelungene Fusion aus allen Einflüssen stehen kann, die Led Zep zu dieser Zeit ausmachten. Und mir gefällt er als Beispiel für perfekten Spannungsaufbau. Die langsame, folkige Gitarrenpassage zu Anfang, die Steigerung zum Hard Rock, der theatralische Gesang Robert Plant’s – all das würde später etliche Male von anderen wiederholt werden. Das Original freilich ist immer überlegen – wenn auch zu oft gehört. Mit “Going to California“ gab es einen weiteren gelungenen Folk Song und „When the Levee Breaks“ ist „Stairway…“ fast ebenbürtig. Dennoch wirkt IV heute bei genauem Hinhören mitunter seltsam hohl und aufgebläht. Vielleicht hat es seinen guten Ruf gar nicht so sehr verdient – andererseits sind Moden veränderlich – und unter Metal-Fans bleibt dieses Album vermutlich bis in die Ewigkeit als gültiges Fundament bestehen.

Leonard Cohen
Songs Of Love And Hate

(CBS, 1971)

Cover Design – John Berg, berühmter Grafiker
und Vize Präsident von Columbia

Dann will ich mal das Niveau steigern… Leonard Cohen gilt bekanntermaßen als Literat der Rockmusik. Allein als Sänger konnte er mit seinem wenig melodischen, nasalen Murmeln kaum Meriten sammeln, und seine Songs waren bis zu diesem Album oft sparsam arrangierte Melodieskizzen – zwar eingängig, aber nicht ausformuliert (was auch seinen Reiz hat). Aber immer sind es die Lyrics, die im Mittelpunkt der Musik stehen. Und sie stehen – auch zu Recht – außerhalb jeder Kritik. Auf Songs of Love and Hate bot Cohen exakt, was der Titel versprach – allerdings sind Liebe und Hass in den Texten so eng miteinander verflochten, dass man den Unterschied mitunter nicht mehr auszumachen vermag – was es zu einem der desperatetsen Alben der Rockgeschichte macht. Schon bei den ersten Worten des ersten Tracks wird klar, dass hier keine Freude aufkommen wird: „I stepped into the avalanche/ It covered up my soul…“ Finsterster Punkt in dieser Welt der Schatten ist die suizidale Paranoia von „Dress Rehearsal Rag“, mit Kinderchor und den sinistren Streicher-Arrangements von Paul Buckmaster. Auch die atmosphärische Produktion von Bob Johnson passt perfekt zu den bis auf die Knochen emotionaler Katharsis reduzierten Songs. So sparsam wie nötig, Cohens Gesang und seine Gitarre im Vordergrund, dazu die erwähnten Strings, um die Atmosphäre zu verdichten – ja, Reduktion machte Cohen’s Songs so aussergewöhnlich. Das Album auf die genannten Songs zu reduzieren täte ihm dabei Unrecht: Hier finden sich noch weitere Preziosen, wie etwa das später erfolgreich gecoverte „Famous Blue Raincoat“ und das wunderbare „Joan of Arc“. Alles Beweise für Cohen’s genauso großes Talent als Songwriter. Aber all das verhinderte selbstverständlich nicht, dass die düstere Songsammlung zunächst einmal Cohen’s kommerziell erfolglosestes Album wurde. Tja, Schönheit und Verkäuflichkeit… Inzwischen hat es immerhin an Meriten gewonnen.

Joni Mitchell
Blue

(Reprise, 1971)

Cover – Gary Burden … der die gesamte
Laurel Canyon Szene mit Cover-Design versorgte

Die Menge von Alben, deren Einfluss sehr weitreichend ist, ist 1971 wirklich beeindruckend. Angeblich war es der heute nahezu vergessene Songwriter David Blue, der Joni Mitchell zu diesem Songzyklus über das Zwischenmenschliche inspirierte (Joni Mitchell selber hat das allerdings nie bestätigt, sie bezog es immer eher auf Miles Davis‘ Kind of Blue…). Und Blue mag erst 1971 aufgenommen worden sein, aber es ist auch so etwas wie die schmerzvolle Rückschau auf die verlorenen Illusionen der Sechziger – allerdings aus der ganz persönlichen Perspektive der Künstlerin selber. Womit sie sich in dem Themenkomplex bewegt, der in der Laurel Canyon-Szene Usus war. All die Geschichten über Liebe, Verlust und verlorene Hoffnungen beziehen sich nicht auf die Gesellschaft, sondern explizit auf Mitchells persönliche Vita, auf das Ende ihrer Beziehung mit Graham Nash und ihre Erfahrungen in den Jahren zuvor. Der „älteste“ Song hier – „Little Green“ – ist eine Überbleibsel aus dem Jahr 1967 und behandelt in aller Offenheit ihr zur Adoption freigegebens Kind. Ihre Bekenntnisse mögen teils bitter sein, aber sie verweisen auch voller Selbstbewußtsein darauf, dass man sich seinen Fehlern stellen und zu ihnen stehen sollte. Dadurch kommt nicht die Weinerlichkeit auf, die viele Singer/Songwriter-Alben immer wieder unerquicklich macht. Und Joni Mitchell ist in ihren Songs auf Blue nicht wage oder metaphorisch, sie redet eindeutig von sich selbst. Das Alleine aber macht freilich kein großes Album aus: Dass die schiere Musikalität von Joni Mitchell Blue dann auch noch zu weit mehr als einer Ansammlung von Bekenntnissen macht, dass sie hier die Grenze zwischen Folk und Jazz transzendierte und dazu großartige Songs geschrieben hatte ist der andere und mindestens genauso wichtige Faktor für ein weiteres großes Album in ihrer an hervorragenden Alben reichen Karriere… Und wenn wir schon bei „Bekenntnis-Musik“ und Nabelschau gelandet sind…

John Lennon
Imagine

(Apple, 1971)

Cover-Foto – Yoko Ono

… dann kommt hier das nächste ’71er Bekenntnis-Album, das zur Ikone wurde – das zwar nicht aus dem Laurel Canyon stammt, aber deutlich werden lässt, dass Introspektion inzwischen vorherrschendes Thema in Songwriter-Kreisen war: Mit dem vorherigen Album Plastic Ono Band (1970 – siehe ebenda) hatte John Lennon die Beatles exorziert, hatte seine Seele mindestens genauso offenngelegt wie Joni Mitchell es auf Blue tat – allerdings war er eine noch öffentlichere Person als Joni Mitchell oder Leonard Cohen – schließlich war er Mitglied der größten (Teenie-)Band der Welt gewesen. Nun emanzipierte sich dieser ehemalige Schwarm tausender kreischender Teenager als ernsthafter Solo-Künstler. Immerhin war er auch bei den Beatles „der Intellektuelle“ gewesen. So kehrte er auf Imagine zurück zu konventionellerem Songwriting, allerdings verbarg sich unter der ruhigen Oberfläche wieder so manch verstörende Bekenntnis. „Jealous Guy“ mag von süßlichen Geigen umspielt sein, die Lyrics jedoch zeigen einen zutiefst verstörten Mann. Das muntere „Crippled Inside“ ist offensichtlich nicht gerade philanthropisch, und der ikonografische Titelsong wünscht bekanntermaßen Frieden auf der Welt qua Verzicht auf Besitz, Religion oder Klassenunterschiede – Eine Idee, die heute übrigens weit naiver klingt als 1971. Man muß sich vor Augen halten, dass Lennon zum einen ein desillusionierte Vertreter der Peace and Love Generation war, und dass er zum anderen schon bei den Beatles derjenige gewesen war, der für den Zynismus zuständig war. So ist „Give Me Some Truth“ dann auch bitterer Hard Rock, „How Do You Sleep“, eine Attacke gegen Paul McCartney und „I Don’t Want to Be a Soldier“ eine auch heute noch überzeugende – weil wenig sentimentale – Anti-Kriegs Hymne. Zu dieser Zeit war Lennon in allen Belangen in Hochform, aber leider sollte Imagine seine letzte wirklich konzise Songsammlung bleiben.

David Bowie
Hunky Dory

(RCA, 1971)

Cover Foto – Brain Ward. Der hat diverse Cover für Jethro Tull gemacht

Um die Wahrheit zu sagen – und auch auf die Gefahr hin, defätistisch zu sein – er ist schließlich tot – Bowie ist einer der Musiker, bei denen es mir immer schwer fiel, den Hype um seine Person – und damit auch um seine musikalischen Leistungen – wirklich zu verstehen. Die kultische Verehrung, die ihm zuteil wird, konnte ich nie teilen und die musikalischen Leistungen waren für mich oft doch nicht so beeindruckend, wie sie dargestellt werden – seine Berlin-Trilogie der Jahre 77-78 wäre ohne Brian Eno undenkbar gewesen, viele seiner Alben sind erschreckend inkonsistet, enthalten neben 1-2 guten Songs oft einiges an Füllmaterial und die Tatsache dass er einen großen Teil seiner Bedeutung dem „chamäleonhaften“ Wechsel seiner Images zu verdanken, hat Nichts mit musikalischem Ideenreichtum zu tun – oder sind Madonna oder Lady Gaga auch tolle Musikerinnen…? Aber ich will gerecht bleiben: Es gibt – neben noch ein paar anderen durchaus sehr guten Alben – auch Hunky Dory. Und dies ist sein ehrlichstes Album, hier verneigte er sich vor seinen Vorbildern – vor The Velvet Underground, Andy Warhol und Bob Dylan – hier klingt er nicht so prätentiös wie sonst, es gibt kaum Experimente zum Selbstzweck, dafür aber eine Kollektion von Songs, die stilistisch zwar uneinheitlich sind, die aber durch die gleichbleibend hohe Qualität zueinander passen. Yes-Keyboarder Rick Wakeman übernahm die instrumentale Leitung von Mark Ronson, Bowie produzierte selber, hatte mit dem schönen „Life on Mars“ einen weiteren Single Hit, und mit der Neil Young Hommage „Quicksand“ oder der Schwulenhymne „Oh, You Pretty Things“ einige seiner besten Songs am Start – die auch noch im Zusammenspiel mit den anderen Songs gut funktionieren. Für diesen kurzen Moment waren die Maskeraden unwichtig (Siehe Cover). Bowies ehrlichstes und damit für mich auch schönstes Album.

T.Rex
Electric Warrior

(Reprise, 1971)

Cover Design – Hipgnosis. Ja- die, die Pink Floyd be-covert haben!!

Beneath the bebop moon/ i wanna croon/ with you“ stellt Marc Bolan in den ersten 30 Sekunden dieses Albums klar – und T.Rex went electric. Begleiten ließ der inzwischen alleinige Kopf der „Band“ sich hier unter anderem von den Ex-Turtles/Ex Mothers of Invention, Flo and Eddie (Aka Howard Kaylan und Mark Volman), deren androgyne Backing Vocals integraler Bestandteil eines Albums sind, das den Begriff Glam Rock definieren sollte. Das Cover freilich sieht nach Hard Rock aus, aber der sollte – mit Ausnahme des letzten Stückes „Rip Off“ – erst auf dem Nachfolger The Slider die Herrschaft übernehmen. Electric Warrior immerhin ist, außer beim zentralen „Bang A Gong (Get It On)“ und bei der anderen meisterlichen Single „Jeepster“, nicht einmal so poppig, wie man es gemäß des Images Marc Bolan’s erwartet. Nein, auf diesem Album – mehr als etwa auf Bowies Hunky Dory – wird zwar Glam formuliert (womit ganz nebenbei auch ein wichtiger Bestandteil der Genesis des Punk entsteht) aber die Musik auf Electric Warrior ist genauso unterlegt mit mystischen Meditationen und Trips, die an die Sechziger und an die Psych-Folk Vergangenheit der Band erinnern, als die sich noch Tyrannosaurus Rex nannten – als Beispiel braucht man nur zum zweiten Track „Cosmic Dancer“ oder zum rein akustisch performten „Girl“ switchen…. Wer also nach dem ersten hart rockenden T.Rex Album sucht, wird erst beim oben genannten Nachfolger fündig werden, Electric Warrior jedoch ist gerade wegen seiner Unentschiedenheit das interessantere – und letztlich auch bessere Album. Und das tolle Cover Design von Hipgnosis macht das Album endgültig zur Ikone der Rockmusik. Ja, dieser Bereich kann einem Album noch den entscheidenden Kick geben.

Can
Tago Mago

(United Artist, 1971)

Cover Design – Ulrich Eichberger, der auch gerne Cover für Katja Ebstein machte…

Lustiges Faktum als Einleitung (und vielleicht von eminenter Wichtigkeit): Die „Illa de Tagomago“ ist eine kleine Insel vor Ibiza, die einst der selbsternannte Schwarze Magier Aleister Crowley besuchte. Und „Aumng“ war eine Phrase, die er für magisch erachtete. Die Kölner Band Can jedenfalls hatte im Jahr zuvor ihren bisherigen Sänger Malcolm Mooney verloren – der war kurz vor einem Nervenzusammenbruch zurück in die USA gegangen – und mit ihm schien ein wichtiger Bestanteil des komplexen Konstruktes Can dahin. Aber dann trafen die vier übrig gebliebenen Musiker vor einer Münchener Kneipe den Straßenmusiker Kenji „Damo“ Suzuki und luden ihn ein, noch am selben Tag bei ihnen mitzumachen. Wäre wirklich interessant zu wissen, was er da auf der Straße gesungen hat – mit seiner manischen Intensität und seinem improvisierten Gesang/Geschrei im Kauderwelsch aus Japanisch, Englisch und Zungenreden war er jedenfalls die perfekte Ergänzung zu den unendlichen Grooves und avantgardistischen Sounds einer Band, die mit drei Noten einen erfüllten Abend gestalten konnte. Tago Mago KÖNNTE das beste Album der Krautrock-Pioniere sein. Aber andererseits hat diese Band mindestens vier beste Alben gemacht (Monster Movie, Ege Bamyasi, Future Days und dieses hier…). Die Songs für ihre dritte LP wurden aus Jamsessions zusammengeschnitten. Jams, die womöglich über Stunden gingen, dann aber auf LP-Länge gekürzt wurden. Ein Track wie das 18-minütige „Halleluwah“ könnte weitergehen, bis Drummer Jaki Liebzeit und Bassist Holger Czukay die Hände abfallen. Die Manipulationen von Michael Karoli an der Gitarre und Irmin Schmidt an diversen Keyboards verteilen melodische Splitter und Damo Suzuki mag nicht wissen, WAS er singt – aber er weiss wie man Stimme und Worte zu Rhythmen formt. Auf „Oh Yeah“ – einem der kürzeren Tracks – klingt er, als würde er rückwärts sprechen. Und beim völlig besessenen „Aumng“ scheint die ganze Band in dunkle Trance verfallen. Solche Musik gab es ’71 schlicht nicht, und später konnten nur Wenige so etwas imitieren. Tago Mago klingt wie nichts anderes – und das gilt bis heute. Man hört eine Band, die sich in Hypnose versetzt. Die Krone des Krautrock, die hunderte von Musikern beeinflusst hat und Deutschland endgültig auf die Landkarte der modernen Musik setzte.

The Beach Boys
Surf’s Up

(Brother Rec., 1971)

Art Direction – Ed Thrasher

Wo stehen die Beach Boys 1971? Jahre nach dem fun, fun, fun der frühen 60er und nach ihrem künstlerischen Triumph Pet Sounds – (der von Teilen der Gruppe allerdings nie als solcher gesehen wurde…) und drei Jahre, nachdem Brian Wilson sich vom Scheitern seines Smile-Epos erholt zu haben schien und für das vorjährige, ein wenig erratische Sunflower (…für mich als Liebhaber der Band trotzdem ein tolles Album…) wieder seine Kreativität in die Arbeit der Beach Boys eingebracht hatte, schien die Band jetzt an einem Scheideweg. Mike Love hatte die Zügel zum Glück noch nicht fest in der Hand, schrieb aber schon Message-Songs wie „Don’t Go Near the Water“ und das an Leiber/Stoller’s „Riot On Cell Block # 9“ angelehnte „Student Demonstration Time“. Zu dieser Zeit hatten sie mit Jack Rieley einen neuen Manager, der sie von ihrem Surf-Boy-Image loseisen wollte, und ihnen eine politischere Aussendarstellung verschrieb. Da passte durchaus auch Brian Wilson’s „A Day in the Life of a Tree“ zum neuen Image als Umweltaktivisten und auch Bruder Carl’s introspektiver, exotischer Folk-Pop wurde in das Sammelsurium eingefügt. Und genau deshalb ist Surf’s Up ein Album von teils berückender Schönheit – aber auch von einer gewissen Inkonsistenz. Immerhin, mich stört’s nicht. Zur Zeit seiner Veröffentlichung hielt der Erfolg sich in Grenzen, aber mit der Zeit hat Surf’s Up zu Recht seine Liebhaber gefunden. Musiker wie Stereolab, Sean O’Hagan oder Sufjan Stevens ließen sich von der relaxten Atmosphäre beeinflussen und die hier verwendeten Reste aus den Smile – Sessions (…das Titelstück und „’Til I Die“, Brian’s letzte wirklich große Produktion..), die hier Verwendung fanden, ließen die Reputation des Albums spätestens in den Neunzigern mit Recht kontinuierlich steigen. Allerdings würde die Kreativität der Band danach langsam versiegen. Das letzte wirklich große Beach Boys Album.

Sly & The Family Stone
There’s A Riot Going On

(Epic, 1971)

Cover Design – John Berg – s.a. Leonard Cohen…

Und wieder – das Cover eine Ikone – die Musik – zukunftsweisende Innovation: Man kann There’s a Riot Goin‘ On als Sly Stones angewiderten Kommentar zur politischen Situation des Jahres ’71 definieren – Kennedy und Martin Luther King waren Attentaten zum Opfer gefallen und der Idealismus der 68er war zerbröckelt – man kann es auch – mit Recht – als den Anfang seines vollkommenen Absturzes aus höchsten Höhen in Sucht und geistige Verwirrung erkennen, aber es ist letztlich mehr als all das – oder all das zusammen. Riot… ist anders als alle anderen Alben von Sly & the Family Stone. Es ist bei weitem nicht so überbordend wie der politisch explizite Vorgänger Stand!, und auch anders als die allermeisten Soul-Alben dieser Zeit, in der schwarze Musik sich so sehr wandelt, in der sie oft genug ein neues Selbstbewusstsein widerspiegelt (wie ich weiter unten zeigen kann…). Aber der anderswo deutliche Idealismus und die Aufbruchstimmung werden bei Sly & the Family Stone ersetzt durch Skepsis, Zynismus und unterdrückte Wut. Ja, es gibt noch Spaß – hier und da – aber der hat immer einen bitteren Beigeschmack. Pornografie hat den Sex ersetzt und Drogen die Spannung. Denn Sly Stone feiert auf diesem Album eigentlich hauptsächlich den Spaß an den Drogen – und erzeugt damit eine Stimmung, die einen unwiderstehlichen und etwas unheimlichen Sog hat, die nicht – wie bei vielen, von Drogen geprägten Alben – hauptsächlich einschläfernd ist, sondern eine unterschwellige Spannung beibehält. Die Grooves mögen narkotisierend sein, man will sich in ein willkommenes Koma fallen lassen, aber das Songwriting ist (noch) so scharf und treffend, wie man es von Stone aus den Jahren zuvor kannte. Der Opener „Luv N‘ Haight“ ist düstere Vorahnung, „Family Affair“ erschreckend resigniert und der Blues „Time“ ist nicht mehr traurig, sondern nur noch zynisch. Riot… ist finsterer, beängstigender, aber auch verführerischer Soul – Eine Kombination, die so gekonnt niemand mehr nachgeahmt hat.

Alice Coltrane featuring Pharoah Sanders
Journey In Satchidananda

(Impulse, Rec. 1970, Rel. 1971)

Cover Foto – Chuck Stewart. Fotograf etlicher Impulse! Alben, Jazz Spezialist

1971 war die Witwe von John Coltrane unter den Kollegen eine hoch geachtete Künstlerin. Die klassisch ausgebildete Pianistin und Harfenistin hatte ’65 McCoy Tyner in der Band ihres Ehemannes ersetzt – und sich als gleichwertige Partnerin ihres Mannes etabliert – auch wenn es Jazz-Nerds gab, die sie als eine Art Yoko Ono verfluchten. Cosmic Music, ihr gemeinsames Album mit ihrem Mann, war ein perfektes Abbild der Ideen Beider, die Veröffentlichung aber ging irgendwie in Vertrags-Streitereien unter. Das, was da gemacht worden war, nannte man „Spiritual Free Jazz“. Und Alice’s Einfluss auf diese Musik war weit größer, als der ihres Ehemannes. Inzwischen aber war John Coltrane gestorben und Alice arbeitete ihre Facette des „New Thing“ ohne ihren Partner aus. Dass sie dazu weiterhin auf das Personal um Coltrane’s Bands zurückgriff, war nur logisch: Sie war Teil dieser Gruppe von Musikern und es waren die besten, die man zu der Zeit bekommen konnte. Und sie würden auch in der Zukunft diejenigen sein, die auf eigenen Alben Jazz und Spiritualität verbinden würden. Genau das ist der Jazz, der – neben Miles Davis Jazz/Rock Fusion – Anfang der Siebziger die mitreissendsten Alben hervorbringt. Ich behaupte: Journey in Satchidananda ist einer der schönsten, tief-empfundendsten Jazz Klassiker aller Zeiten. Coltrane’s A Love Supreme war Jazz als Gebet – Journey in Satchidananda ist eine Reise in neu entdeckte spirituelle Sphären. So etwas kann völlig in die Hose gehen, aber dies ist eines der wenigen Alben, bei denen das funktioniert. Alice Coltrane hatte mit Hilfe des Guru’s Swami Satchidananda die Trauer nach dem Tod ihres Partners überwunden und sich seither dem Hinduismus zugewandt. Journey… beschreibt ihren Weg dorthin. Besonders an diesem Album ist, dass es sich eindeutig um „Free Jazz“ handelt – Musik mithin, die man eigentlich unmöglich nebenher hören kann, deren Ästhetik immer auch eine intellektuelle Auseinandersetzung zu benötigen scheint. Aber Journey… ist komplex, avantgardistisch, experimentell – und von berückender Schönheit. Wenn Alice Coltrane nicht an der Harfe brilliert, dann wird ihr Free Jazz auf eine Art genießbar, die man so nicht kannte: Der Closer „Isis and Osiris“ insbesondere ist Transzendenz in Jazz. Ornette Coleman’s Bassist Charlie Haden legt einen Puls unter Sanders‘ lyrisches Saxophon, Vishnu Wood’s Oud beschwört afrikanische Geister, Coltrane’s Harfe regnet und Drummer Rashied Ali erschafft bislang ungehörte rhythmische Strukturen. Dieses telepathische Zusammenspiel ist wohl das Geheimnis des Albums. Hier nimmt sich niemand wichtig, hier geht es um die Darstellung einer spirituellen Reise. Die dazugehörigen Live-Aufnahmen wurden schließlich 2024 als The Carnegie Hall Concert veröffenlicht und sind Pflichtprogramm!

Alice Coltrane
Universal Consciousness

(Impulse, Rec. & Rel. 1971)

Cover Foto – Philip Melnick. Viele Cover für John Lee Hooker und auch andere für Alice Coltrane

Keine sechs Monate später veröffentlichte Alice ein weiteres Album. Universal Consciousness ist eine andere, weniger leicht geniessbare Geschichte. Hier verzichtete sie auf das exponierte Saxophon, etliche vom Freund Ornette Coleman arrangierte Violinen überraschen den Hörer zuerst einmal. Dazu spielt sie neben der typischen Harfe oft ein sehr offensives Keyboard, und hat mit Jimmy Garrison einen Bassisten dabei, der auch gerne mal die Situation nutzt, um sich deutlich Gehör zu verschaffen. Aber hier ist es – mehr noch als auf Journey… – das Schlagzeug, das einen ständigen Strom von pulsierenden Sounds von sich gibt. Wieder ist es Rashied Ali, der mit sehr ungewöhnlichem Drumming beeindruckt. Der hatte schon mit John Coltrane auf dem erst posthum (1974) veröffentlichten Album Interstellar Space bewiesen, dass Drums auch als Solo-Instrument taugen. Alice Coltrane wird das natürlich gehört haben und nutzte seine solistischen Fähigkeiten. Bei drei Tracks durfte Miles Davis Drummer Jack DeJohnette sein Können beweisen. Dessen Erfahrung in der Fusion von Jazz und Rock wird hier in anderen, „weltmusikalischen“ Gebieten genutzt. Bei den Tracks „Battle of Armageddon“ und „The Ankh of Amen-Ra“ hat sie nur Rashied Ali neben sich – und man hört ziemlich hermetischen Free Jazz. Das große Ensemble mit DeJohnette und den Streichern ist weniger ungewohnt, näher am „normalen“ Free Jazz. Universal Consciousness ist auf den ersten Blick anstrengender, Alice ist angekommen, sie sucht nicht mehr, sondern be-sucht Plätze, die ihre Inspiration befeuern. Insbesondere „Hare Krishna“, der Opener der 2.LP-Seite hat eine majestätische Schönheit, die sich aus Gewissheit ergeben mag. Mag ja sein, dass ich ihrer Mischung aus Islam, Hinduismus, Ägyptischer Mythologie und seltsamem New Age Mystizismus nicht folgen kann, aber diese Frau war überzeugt und machte ihre Musik nicht, um Musiktheorie zu vertonen, sondern um sich aus tiefster Seele musikalisch zu entäußern. Diese beiden Alben sind das Ungewöhnlichste, was es ’71 im Jazz gibt. Und Journey In Satchidananda ist eins der schönsten Jazz Alben, die ich kenne.

Diese Auswahl könnte auch anders aussehen…

Ja. in der Tat. Aber aus mannigfaltigen Gründen habe ich mich so entschieden, wie man hier oben sieht. Wen’s interessiert – mir hätten auch folgende Alben in den Hauptartikel gefallen – aber ich habe mich eben beschränkt:

Marvin Gaye – What’s Going On – Ja, was ist denn da los? Nun, ich wollte Soul nicht über-repräsentieren.

Funkadelic – Maggot Brain – … wie gesagt…

Roy Harper – Stormcock – Es fiel mir schwer dieses Meisterwerk der Progressive Folk hier auszulassen

Popol Vuh – In den Gärten des Pharaoh – Ach ja, Krautrock. Da braucht es ein eigenes Kapitel. Tago Mago steht ja schon hier…

Caravan – In the Land of Grey and Pink – …was auch für dieses Meisterwerk des Canterbury Sound gilt.

David Crosby – If I Could Only Remember My Name – Nun – Joni Mitchell und Blue aus dem Laurel Canyon besetzt dessen Platz

John Prine – s/t – es gibt wie gesagt ca 30 große Alben irgendwo im Umfeld der Singer/Songwriter

Catherine Ribeiro + Alpes – Âme debout – Dieser französische Folk Wahnwitz ist jede Erwähnung wert. Hören!!!

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